Auferstehungskirche

Die Auferstehungskirche versteht sich als ein offenes Haus für den ganzen Stadtteil und darüber hinaus. Kein Wunder also, dass viele Gruppen und Kreise das Haus beleben und zahlreiche Gäste hier ein- und ausgehen.

Im Mittelpunkt des Gemeindezentrums ist der Gottesdienstraum. Seine künstlerische Ausgestaltung macht dem Namen der Kirche alle Ehre: Auferstehungskirche.

 

Die Auferstehungskirche wurde am 1.1.2010 an die Stadt Nürtingen verkauft. Gleichzeitig hat sich die Evangelische Kirche das im Grundbuch eingetragene Recht gesichert, in diesem Haus für mindestens 30 Jahre evangelische Gottesdienste feiern zu können und Gemeindearbeit zu veranstalten. Die Stadt Nürtingen möchte das Gebäude als Gemeinschaftshaus im Enzenhardt mit Einrichtung zweier Ganztagesgruppen für unter dreijährige Kinder führen. Das Gemeindzentrum bleibt ein öffentliches Haus für die Bewohnerinnen und Bewohner des Enzenhardts und ein Ort, an dem wenigstens noch 30 Jahre kirchliche Arbeit stattfinden kann.

Lutherkirche

An der Lutherkirche und dem Martin-Luther-Hof wird der architektonische Wandel im evangelischen Kirchenbau ab den 1960er Jahren sichtbar. Die Tendenz ging weg vom sakralen Kirchengebäude hin zum funktionalen Mehrzweckraum. Ein solches „Gemeindezentrum“ bietet neben den sonntäglichen Gottesdiensten Offenheit für vielfältiges kirchliches Handeln. Nach diesem Konzept wird Kirche gemäß 1. Kor 14,16ff gedacht. Als „Kirche für andere“ stehen ökologische und soziale Verantwortung sowie Gesellschaftsdiakonie im Zentrum. Dieser erweiterte Gottesdienstbegriff verlangt ein wertneutrales Erscheinungsbild der Kirchengebäude, um die Eingliederung der kirchlichen Gebäude in das profane Gemeindebild und damit in den Alltag der Menschen zu erleichtern.

Stadtkirche St. Laurentius

Die Nürtinger Stadtkirche St. Laurentius erhebt sich weithin sichtbar über dem Neckar und prägt das Stadtbild.
Seit gut 500 Jahren besteht die Kirche in der heutigen Größe. Aber schon seit etwa 1000 Jahren kommen Menschen an diesem Ort zusammen, um auf das Evangelium zu hören. Dieser Tradition sind wir bis heute verpflichtet.

Stephanushaus

Die evangelische Stephanusgemeinde entstand zusammen mit dem Nürtinger Stadtteil Roßdorf Ende der 60er Jahre. Der sonntägliche Gottesdienst fand anfangs im Clubraum im Pfarrhaus, ab 1971 im neu gebauten Gemeinschaftshaus statt. 1986 konnte das ökumenische Stephanushaus bezogen werden, das zum Zentrum unseres Gemeindelebens geworden ist.

Versöhnungskirche

Wer sich der Versöhnungskirche aus Osten vom Tiefenbachtal her nähert, wird schon lange vorher durch den langen schlanken Betonkirchturm (Kampanile) auf unsere Kirche aufmerksam gemacht.

Alte Kirchenbaumeister wollten mit dem Turm an das "himmlische Jerusalem" erinnern, eine Stadt, die wie ein Turm in den Himmel reicht und zum Gottes Lob gebaut ist (siehe Offenbarung 21).